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SUMMARY:GERMERING FOR FUTURE
DESCRIPTION:Es ist 5 vor 12! Klima-Demo aller Generationen \n \n  \n  \n  \n  \nGermering for Future unsere Forderungen \nGemeinsam mit Fridays for Future (FFF) stellen wir fest: „Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Erde laut IPCC bereits um circa ein Grad Celsius erwärmt. Es bleibt daher wenig Zeit\, den Klimawandel aufzuhalten und so zu verhindern\, dass die Kippunkte im Klimasystem überschritten werden. Tun wir das nicht\, werden die verursachten Schäden weit höhere Kosten mit sich bringen als alle Investitionen in konkrete Maßnahmen zu Vermeidung der Klimakatastrophe.“ Unsere Generation …\n \nzum Weiterlesen auf Seite 2 wechseln\n \nUnsere Generation ist die erste\, die die Folgen des Klimawandels spüren wird und gleichzeitig die letzte\, die sie eindämmen kann. Darum ist jetzt die Zeit des Handelns gekommen. Für die Politik auf nationaler und internationaler Ebene\, genauso aber auch für die Lokalpolitik vor Ort und jede und jeden Einzelnen von uns. Unser Protest am 20. September und darüber hinaus soll darum den Druck auf die politischen Entscheidungsträger*innen erhöhen\, aber auch unsere Bereitschaft signalisieren\, die notwendigen Veränderungen mitzutragen und mitzugestalten. Unsere Forderungen richten sich daher (1) im Anschluss an FFF an die Regierungen auf Kommunal-\, Landes- und Bundesebene\, (2) speziell und konkret an den Stadtrat in Germering und (3) an jede und jeden Einzelnen von uns. \n\n Forderungen im Anschluss an Fridays for Future\n\nWie FFF sehen wir das Pariser Abkommen als verbindliche Grundlage für effektive Klimaschutzmaßnahmen\, die auf internationaler Zusammenarbeit basiert. \nWir fordern wie FFF die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens und des 1\,5 Grad-Celsius-Zieles. Explizit fordern wir für Deutschland: \n\nNettonull 2035 erreichen\nKohleausstieg bis 2030\n100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035\n\nEntscheidend für die Einhaltung des 1\,5 Grad-Zieles ist\, die Treibhausgasemissionen so schnell wie möglich stark zu reduzieren. Deshalb fordern wir bis Ende 2019: \n\nDas Ende der Subventionen für fossile Energieträger\n¼ der Kohlekraft abschalten\nDie 10H-Regel abschaffen\nEine CO2-Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten\, die dadurch uns und zukünftigen Generationen entstehen. Laut UBA sind das 180 Euro pro Tonne CO2.\n\nZur Erreichung dieser Ziele sind grundlegende Veränderungen nötig\, die jetzt initiiert werden müssen. Dies betrifft vor allem die Sektoren Energieerzeugung\, Wohnen und Bauen\, Industrie\, Transport und Verkehr sowie Landwirtschaft. \nDie Verwirklichung dieser Forderungen muss sozial verträglich gestaltet werden und darf nicht einseitig zu Lasten von Menschen mit geringem Einkommen gehen. \n\n Konkrete Forderungen an den Germeringer Stadtrat \n\nDie Notwendigkeit\, Maßnahmen zur Eindämmung der Klimakrise zu ergreifen\, nimmt Städte im besonderen Maße in die Verantwortung\, denn sie sind weltweit für ca. 80 % der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Städte können daher zu Zentren und Agenten des Wandels werden. Sie haben entscheidenden Einfluss auf die Bereiche Verkehr\, Bauen und Wohnen\, Energieerzeugung sowie Umgang mit Ressourcen und können in ihrer eigenen Verwaltung beispielhaft vorangehen. Unsere Forderungen richten sich daher ganz konkret auch an den Germeringer Stadtrat und die Stadt Germering. \nA Mobilität \n\nVorrang des Fahrrads vor dem Auto im Stadtverkehr\n\n– Sichere\, breite und komfortable Radverkehrsanlagen \n– Durchgängiges und leistungsfähiges Rad-Vorrangnetz \n– Sichere\, komfortable und stressfreie Kreuzungen und Einmündungen \n– Bedarfsgerechte\, flächendeckende und sichere Fahrradabstellmöglichkeiten \n– Lastenradvermietung einführen \n\nStärkung des öffentlichen Nahverkehrs\n\n– ÖPNV kostenlos ab 2025 \n– ab sofort keine Anschaffung mehr von fossil betriebenen Fahrzeugen im ÖPNV \n– Ausbau der Kapazitäten \n\nSchaffung autofreier Zonen und Stadtviertel auch in Germering (auch durch Einführung eines flexibleren Stellplatzschlüssels)\n\nB Stadtplanung und Gebäude \n\nEnergieeffiziens verbessern\n\n– Einhaltung von höheren Energieeffiziens-Standards bei bestehenden Gebäuden der Stadt. \n– Förderprogramme für energetische Sanierung von Privathäusern aufsetzen \n– Alle Möglichkeiten des Baurechts ausschöpfen\, um die Energieeffiziens von Neubauten zu forcieren \n\nPhotovoltaik und Solarthermieanlagen ausbauen\n\n– Photovoltaik- oder Solarthermieanlage verpflichtend für städtische Gebäude. \n– Photovoltaik- oder Solarthermieanlage bei privaten Bauvorhaben empfehlen und fördern. \n– Alle Möglichkeiten des Baurechts ausschöpfen\, um die Nutzung von Photovoltaik- oder Solarthermieanlage zu forcieren. \n\nKonsequente Beschränkung der Flächenversiegelung. Dach-\, Fassaden- und Freiflächenbegrünung fördern.\n\n\nAutofreie Stadtplanung mit stark reduzierten Stellplätzen für neu zu bebauende Gebiete\n\n\nDie Erstellung von Dekarbonisierungs- bzw. Energiekonzepten wird elementarer Bestandteil der Bauleitplanung und bei Umsetzung von städtebaulichen Wettbewerb\n\nC Energieversorgung \n\nBau einer Photovoltaikanlage auf der Autobahngalerie.\nDie Germering Stadtwerke zum erneuerbaren Energieerzeuger ausbauen\n\nD Ressourcenverbrauch\, Ernährung und Abfall \n\nDie Recyclingquote soll im Stadtgebiet ab 2030 bei mind. 90% liegen\nÜberarbeitung der Abfallwirtschaftsordnung: Zero waste soll sich lohnen\nGermering soll spätestens ab 2025 vollständig einwegplastikfrei sein (Satzung öffentlicher Feste entsprechend überarbeiten)\nErhöhung des Anteils an vegetarischen und veganen Gerichten in allen städtischen Verpflegungseinrichtungen auf mindestens 75%. Dabei 100% bio-zertifiziert und nach Möglichkeit regional und saisonal   \n\nE Stadtverwaltung \n\nAbzug aller finanziellen Rücklagen und Anlagen der Stadt Germering aus klimaschädlichen Wertanlagen (Divestment)\nEinstellung einer Klimaschutzmanager*in\, deren Arbeit und Initiativen hohe Priorität zukommt.\nDas Bekenntnis des Stadtrats zur Nachhaltigkeit von 2007 konsequent umsetzen\n\nNeben der Stadt fordern wir auch die Kirchen und lokalen Firmen auf\, ihre Dachflächen möglichst mit Photovoltaik-Anlagen zu versehen. \n\n Forderungen an jede und jeden von uns\n\nDer Wandel kann trotz der notwendigen\, ambitionierten Ziele gut gelingen\, wenn wir bereit sind\, die notwendigen Veränderungen mitzutragen und im persönlichen Bereich umzusetzen. Darum nehmen wir uns auch selbst in die Pflicht und fordern alle dazu auf: \n\nDem Fahrrad und dem ÖPNV im Nahbereich und ansonsten dem ÖPNV konsequent den Vorzug vor dem Auto zu geben\nLieber Zur als Flug\, entdecke die Region\nVegetarische Gerichte entdecken\, den Fleischkonsum einschränken\nEnergie sparen\nKonsequent Müll sparen und trennen\nBiologisch\, regional\, saisonal und fair einkaufen\nMit regenerativen Energien heizen\nMöglichst Photovoltaikanlagen auf dem Dach installieren\nKlimapositive Maßnahmen der Stadt unterstützen und mittragen (z.B. Ausbau des Radwegenetzes und des ÖPNV)\nGärten naturnah gestalten\nAchtsamer Umgang mit Lebensmitteln\nWeniger ist mehr\, auch beim Silvester-Feuerwerk\n\nWir haben jetzt die Chance\, Verantwortung zu übernehmen und umzusteuern\, um den Klimawandel zu begrenzen. Dazu sind die genannten grundlegenden Umstellungen im Bereich Verkehr\, Bauen und Energiegewinnung nötig\, aber auch möglich\, wenn wir alle sie mittragen. Unsere Möglichkeiten\, unser Leben zu gestalten sind immer umfassender als die eingefahrenen Wege aus Vergangenheit und Gegenwart. Das Wissen und die Konzepte zum Umsteuern liegen bereit und können von uns im Prozess weiter angepasst und gestaltet werden. \nEs gibt nicht nur negativen Kipppunkte\, die ein rettendes Eingreifen in Umweltzerstörungsprozesse unmöglich machen\, sondern auch positive Kipppunkte des gesellschaftlichen Klimas und der Bereitschaft\, notwendige Veränderungen mitzutragen und zu gestalten. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten\, diesen positiven Kipppunkt zu erreichen. \n 
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